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Anlagengröße

 

 

 Die durchschnittliche Nennleistung aller installierten Offshore-WEA lag Ende 2017 weltweit bei 3,7 MW, in deutschen Projekten bei 4,6 MW. Wie onshore besteht auch offshore der Trend zu immer größeren, leistungsstärkeren Einheiten: Anlagen von 3 bis 5 MW sind zurzeit Stand der Technik, diese werden aber bereits von Anlagen mit Nennleistungen über 5 MW verdrängt. Erste Anlagen mit 8 MW befinden sich in der Erprobung. Die Markteinführung der 10-MW-Offshore-Windenergieanlage lässt noch auf sich warten, wird aber mit Spannung in der Branche erwartet. In 2017 hatten rund 80 Prozent der neu installierten Anlagen Nennleistungen von über 3 MW. Etwa 20 Prozent der neu installierten Anlagen zählen zur + 5-MW-Klasse, wie die folgende Abbildung zeigt.

Highcharts Example
Quelldaten zur Grafik

 

Datenquelle: [Fraunhofer IEE]

 

 

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Quelldaten zur Grafik

 

Datenquelle: [Fraunhofer IEE]

 

 

 Im Rückblick von 2001 bis 2017 zeigt sich die fortlaufende Tendenz zu höheren Nennleistungen – von etwa 2,0 MW auf 5,0 MW als Mittel der jährlich neu in Betrieb genommenen Offshore-Windenergieanlagen. Diese Entwicklung spiegelt sich im Rotordurchmesser bzw. der überstrichenen Rotorfläche wider. Hier hat eine Verdreifachung der Rotorfläche von 5027 m² bzw. 80 Meter Durchmesser (2002) auf 136 Meter Durchmesser bzw. 14 611 m² Rotorfläche stattgefunden. Die Anlagen haben somit schon gigantische Dimensionen angenommen. Wann dieser Trend enden wird ist zurzeit noch nicht absehbar. Dahingegen verhält sich der Anstieg der mittleren Nabenhöhe von ca. 70 Meter auf 96 Meter eher moderat.