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Ausschreibungsergebnisse

 

Jeweils zum ersten Mai, August und November haben in 2017 die ersten drei Ausschreibungsrunden für Onshore-WEA stattgefunden. Ausgeschrieben waren in 2017 insgesamt 2800 MW an Windleistung, bezuschlagt wurden Projekte mit einer Gesamtleistung von 2820 MW. Diese Leistung verteilt sich auf 198 verschiedene Projekte mit insgesamt 732 WEA. Mit einer Gebotsmenge von 7655 MW waren die Ausschreibungen nahezu dreifach überzeichnet.

 

Für das Jahr 2018 sind vier Ausschreibungsrunden mit jeweils 700 MW Leistung vorgesehen. An den ersten beiden Ausschreibungen können nur Projekte mit vorliegender BImSchG-Genehmigung teilnehmen. Mit Stand Ende 2017 können sich so Projekte mit einer Gesamtleistung von 1697 MW an der ersten Ausschreibungsrunde beteiligen [BNetzA Ausschreibungen]. Der zulässige Höchstwert für Gebote wurde von der Bundesnetzagentur für das Jahr 2018 mit 6,3 ct festgelegt [BNetzA_Festlegung]. Zusätzlich werden 2018 in einer technologie-übergreifenden Ausschreibung für Wind- und Solaranlagen weitere 400 MW Leistung vergeben [BNetzA_Gemeinsame_Ausschreibungen].

 

Folgende Abbildung zeigt die Entwicklung der Gebots- und Zuschlagswerte über die bisherigen Ausschreibungsrunden. Der niedrigste Gebotswert mit Zuschlag ist von der ersten zur dritten Ausschreibungsrunde von 4,2 ct / kWh auf 2,2 ct /˘kWh gefallen, der höchste Gebotswert mit Zuschlag von 5,78 ct / kWh auf 3,82 ct / kWh. Für die tatsächlichen Vergütungen entscheidend ist der mittlere Zuschlagswert. Dieser ist aufgrund des extrem hohen Anteils an BEG nahezu identisch mit dem höchsten bezuschlagten Gebot. Die Ergebnisse der vierten Ausschreibungsrunde vom 1. Februar 2018 zeigen gestiegene Gebots-und Zuschlagswerte, was durch die Beschränkung auf Projekte mit einer vorliegenden BImSchG-Genehmigung und kürzeren Realisierungsfristen zu erwarten war.

 

 

 

 

 

Entwicklung der Gebots- und Zuschlagswerte in den verschiedenen Ausschreibungsrunden

für die Onshore-Windenergie.

Datenquelle: [BNetzA_1_Ausschreibung]; [BNetzA_2_Ausschreibung]; [BNetzA_3_Ausschreibung]

 

 

Bei den 198 im Jahr 2017 bezuschlagten Projekten handelt es sich in 184 Fällen (93 Prozent) um Bürgerwindparks, die nahezu komplett die Option einer Angebotsabgabe ohne Genehmigung nach BImSchG wahrgenommen haben. Die nächste dynamische Karte zeigt die geographische Verteilung der bezuschlagten Projekte. Während der Großteil der Projekte in Nord- und Mitteldeutschland zu finden ist, waren in Bayern nur sehr wenige und in Baden-Württemberg sowie dem Saarland gar keine Projekte erfolgreich. Rund 27 Prozent der Projekte befinden sich innerhalb der im Rahmen des Ausschreibungsverfahrens definierten Netzausbaugebiete. Die Zuschlagsgrenze in den Netzausbaugebieten hat bisher nur in der ersten Ausschreibungsrunde gegriffen, in allen anderen Runden blieb die Leistung in den Netzausbaugebieten bereits aufgrund des Gebotswerts unterhalb der Zuschlagsgrenze. [BNetzA_1_Ausschreibung] [BNetzA_2_Ausschreibung] [BNetzA_3_Ausschreibung]

 

 

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