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Windstromeinspeisung

 

Die Energieerzeugung durch WEA fluktuiert naturgemäß mit dem vorhandenen Windenergieangebot und richtet sich im Gegensatz zur konventionellen Energieerzeugung nicht nach dem Lastverlauf. Die vier deutschen ÜNB verwenden ein spezielles System zur Hochrechnung, das mit einer verhältnismäßig kleinen Anzahl an Referenzmessstellen die aktuelle Windstromeinspeisung näherungsweise kalkuliert. Diese Messstellen sind ausgewählte Windparks oder Umspannwerke mit einem hohen Anteil an Windenergie. Endgültige Ertragszahlen sind erst mit den im Sommer des Folgejahres erscheinenden EEG-Jahresabrechnungen verfügbar.

Die folgende Abbildung zeigt die monatliche Onshore-Windstromeinspeisung und verdeutlicht die saisonale Abhängigkeit, wie auch den Zubau von WEA. In 2017 wurden onshore über 89,3 TWh Windstrom in das deutsche Stromnetz eingespeist. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das, bedingt durch das starke Windjahr und durch den hohen Zubau, 31 Prozent mehr Energieeinspeisung. Der windstromstärkste Monat in 2017 war mit 13,3 TWh der Dezember, in 2016 mit 9,3 TWh der Februar. Bedingt durch den weiteren Ausbau der Windenergienutzung und das verfügbare Windangebot wurden in 2017 die bisherigen Rekordwerte der vorhergehenden Jahre überschritten und überdurchschnittlich hohe Erträge erzielt [Hochrechnungsdaten Onshore].

 

 

 

 

Hochrechnung der Windstromeinspeisung 2017 an Land im Vergleich zu den Vorjahresmonaten
Datenquellen: [UeNB offshore]; [UeNB onshore]

 

 

Die folgende Abbildung veranschaulicht die Windstromeinspeisung aus Nord- und Ostsee anhand der eingespeisten Energiemengen in 2017, verglichen mit den Vorjahresmonaten. In 2017 wurde ein Energieertrag von 18,2 TWh eingespeist, was einem Anstieg von 52 Prozent zu 2016 entspricht.

Im Januar 2016, dem einzigen Monat in dem 2016 mehr Ertrag als in 2017 produziert werden konnte, wurden mit knapp 1,3 TWh über 11,6 Prozent der Jahreseinspeisung erzielt. 2017 war der Oktober mit 2,4 TWh der ertragreichste Monat mit einem Anteil von 13 Prozent der Jahreseinspeisung. Deutlich zu erkennen ist der saisonale Unterschied. Von April bis September lag die monatliche Einspeisung unterhalb des Jahresmittels. Ein Einfluss der sich in 2017 onshore und offshore zeigt.

 

 

 

 

Hochrechnung der Windstromeinspeisung 2017 aus der Nord- und Ostsee im Vergleich zum Vorjahresmonat
Datenquellen: [Hochrechnung TenneT TSO]; [Archiv Windenergie]

 

 

 

 

 


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